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Informationsflut bewältigen und Ziele erreichen

Informationsflut bewältigen und Ziele erreichen

"Du brauchst einen eigenen Plan, sonst wirst du ganz schnell Teil des Plans von anderen. … Und rate mal, was die anderen für dich geplant haben. … Nicht viel!"

(frei nach John Rohn)

1. Ziele bestimmen

Konkrete Ziele in den einzelnen Bereichen deines Lebens sind die Grundlage, um den ganzen täglichen Aufgaben und Informationen Herr zu werden. Denn dann beschäftigst du dich nur mit Informationen, die dich deinem Ziel näherbringen. Der Rest wird bei Bedarf an jemanden weitergegeben, zu dessen Zielen/Aufgaben diese Informationen gehören, oder rigoros entsorgt.

Überlege dir also, was dir im Leben wichtig und wertvoll genug ist, um dein Denken und Handeln konsequent darauf auszurichten. Viele erfolgreiche und fokussierte Menschen vereinbaren mit sich mindestens einmal im Jahr einen festen Termin - einen ganzen Tag oder sogar ein Wochenende - um zu reflektieren, wo sie gerade stehen und was sie von ihren Zielen bisher umsetzen konnten und was die nächsten Schritte sind. So verlieren sie auch für große Pläne nicht das jeweils nächste Ziel aus den Augen.

Was unterscheidet jetzt einen Wunsch von einem Ziel? Ein wirkliches Ziel sollte nach der SMART-Formel definiert und festgeschrieben werden:

  • Spezifisch – Formuliere dein Ziel so konkret und genau wie möglich.
  • Messbar – Lege Kriterien fest, die einheitlich messbar sind.
  • Akzeptiert – Strebe eigene Ziele an, die dir persönlich wichtig sind.
  • Realistisch – Nimm dir lieber mehrere kleine (Teil-)Ziele als unüberschaubare Riesenprojekte vor.
  • Terminiert – Gib einen verbindlichen Termin an.

Also, statt zu sagen „Ich will mit dem Rauchen aufhören.“ schreibst du (ja, aufschreiben!) ganz präzise „Ab dem 1.1. rauche ich für den Rest meines Lebens keine einzige Zigarette mehr.“

Besser verankern lassen sich Ziele, wenn du sie, für dich jederzeit sichtbar, aufschreibst und dir mindestens ein motivierendes Bild dazu suchst, dass deinen Zielvorstellungen entspricht. Sehr wertvoll und hilfreich ist dafür ein Vision Board, das du ganz persönlich für dich gestaltest und an einer für dich gut sichtbaren Stelle aufhängst. So lässt du dein Unterbewusstsein für dich arbeiten, verankerst die für dich wichtigen Ziele und hast immer eine schöne Motivation vor Augen. Bei uns auf Instagram findest du eine außergewöhnliche Luxus-Version einer Vision Board-Sonderanfertigung mit dem Barockrahmen E014.

Verschieden Rahmen haben wir für dich zur Auswahl:



2. Prioritäten setzen

Da täglich neue Informationen auf dich einprasseln, ist es wesentlich, dass du deine Prioritäten kennst. Was ist der nächste Schritt, um deine Ziele zu erreichen? Was ist das Wichtigste an diesem Tag? Diese Entscheidungen helfen dir, alle Informationen danach zu filtern, ob sie dich weiterbringen oder nicht. Ob du deine Tagesprioritäten am Vorabend oder zum Tagesbeginn für dich aufstellst und abgleichst, ist dir und deinem persönlichen Alltag und Rhythmus überlassen. Wichtig ist, einen festen freien Zeitraum am Tag für dich zu finden, in dem du Ruhe dafür hast; und wenn es nur 15 Minuten sind.

3. Sortieren nach Wichtigkeit

Schaue für dich mal zurück und betrachte vergangene und kommende Termine und Aktivitäten. Waren/sind sie hilfreich, um deine Ziele zu erreichen? Verabschiede dich von denen, die dich weder glücklich machen, noch an dein Ziel bringen. Prüfe reine Pflichtveranstaltungen genau, vor allem, wenn du sie für andere übernimmst.

4. Gutes Entscheidungs- und Zeitmanagement

Du hast deine Ziele und Prioritäten für dich festgeschrieben und visualisiert. Was du jetzt noch brauchst, ist Disziplin und eine gute Selbstorganisation. Hier ein paar Anregungen, die dir helfen können:

  • Lege ein für dich hilfreiches Zeitgerüst fest. Zu welcher Tageszeit gelingen dir welche Aufgaben gut? Wie lange kannst du in der Regel am Stück konzentriert an einer Aufgabe arbeiten: 30 oder 60 Minuten? Welche regelmäßigen Aktivitäten (Meetings, Kurse, Besuche, etc.) stehen an. Leite daraus feste Zeiten für wiederkehrende Aufgaben ab, z. B. Mails lesen und beantworten, Telefonieren, kreative Arbeiten.
  • Bringe gleich zum Tagesbeginn etwas Wichtiges voran, bevor dich der Alltag vereinnahmt.
  • Entscheide sofort, damit du Aufgaben und Dinge während eines Schrittes nur einmal „anfasst“. Hilfreich ist das MAUS-Prinzip:
    • Müll – Nicht Hilfreiches wird sofort gelöscht bzw. im Papierkorb entsorgt. Wenn du am Anfang deiner Arbeit nach dieser Methode noch unentschieden bist, bestimme für diese Informationen einen festen Ort. Lege dir einen regelmäßigen festen Termin einmal die Woche zum Sortieren; es gibt dann nur „Müll“ oder „passendes/neues Ziel /Projekt“. Du wirst sicher schnelle eine Routine bekommen und dich direkt entscheiden können.
    • Aktenordner – Bewahre nur Informationen nur auf, wenn du sie wirklich zeitnah benötigst und auf keinem anderen Weg an diese kommen kannst. Tipp für "Ich brauch' das bestimmt bald.": Mach dir eine wiederaufbindbare Notiz zur Informationsquelle. So kannst du bei Bedarf jederzeit aktuelle Daten abrufen.
    • Unternehmen – Unternimmst du etwas? Wenn ja, dann handele gleich und mit allen notwendigen Maßnahmen bis zum nächsten Schritt. Kein Zwischenlagern oder Aufschieben.
    • Senden – Leite Informationen an die richtigen Personen weiter, wenn sie zuständig sind.
  • Immer eins nach dem anderen erledigen. Multitasking gibt es nicht. Nachweislich kann unser Gehirn nicht mehrere Dinge bewusst gleichzeitig tun, sondern nur in einem sehr, sehr schnellen Wechsel. Und das kann auf Dauer stressen und dazu führen, dass du zwar viel machst, aber nichts schaffst.
  • Schaffe dir störungsfreie Zeiträume, ohne Telefon, Mail, Besprechungen, um konzentriert zu arbeiten.
  • Kleine Pausen einbauen und bewusst entspannen.
  • Digitale Auszeiten, vor allem vor dem Schlafen gehen, sind sehr entlastend.

Nützliche Tools sind neben Memoboards ein sehr guter durchdachter Timer, ein selbstgestaltetes Bullet Journal oder eine To-Do-App fürs Smartphone mit Erinnerungsfunktion. Probiere aus, was am besten zu dir passt. Auch Kombinationen aus analogen und digitalen Hilfsmitteln funktionieren für viele. Achte aber darauf, dass es keine Überschneidungen gibt: Ziele und Teilerfolge mit Bildern hältst du kreativ in einem Erfolgstagebuch fest; für deine Aufgaben und Termine nutzt du ausschließlich eine App auf deinem Computer, Tablet oder Smartphone, die sich zeitnah synchronisieren lassen.
Und Zettelwirtschaft entfällt natürlich komplett! Auch lose Gedanken und Ideen finden ihren festen Platz, entweder auf Notizseiten in deinem Timer bzw. Bullet Journal oder in durchsuchbaren digitalen Lösungen. 

5. Qualität statt Quantität

Diese Philosophie sagt schon alles. Weniger ist oft mehr und vor allem übersichtlicher und leichter zu handhaben.

Alles an einem Platz

Richtige dir einen festen, ordentlichen und übersichtlichen Arbeitsplatz ein. Auf dem Tisch sollte neben deiner Prioritätenübersicht nur Material für deine aktuelle Aufgabe liegen. Alles andere wartet in vorgesehenen Ordnern und Ablagen, bis sie dran sind. Persönliche Gegenstände können dich motivieren, sollten aber nur einen sehr kleinen Platz einnehmen und auch in der Anzahl auf das notwendige beschränkt sein. 

Wenn du viel von unterwegs arbeitest, verstaue alle deine Arbeitsmittel und Unterlagen in einer einzigen Arbeitstasche. So sparst du jede Menge Zeit, die du sonst mit dem Kramen in mehreren Taschen und Koffern verbringst. Mit einer Tasche hast du immer alles beisammen, wenn es mal schnell gehen muss. Du findest sicher noch ein Plätzchen für einen kleinen Mini-Bilderrahmen in deinem Wunschmaß mit deinen Liebsten, wenn du magst.

Unterstützer oder Bremser

Qualität statt Quantität zählt auch bei deinen menschlichen Kontakten. Sei ehrlich zu dir selbst. Wer liebt und unterstützt dich, auch an Tiefpunkten. Wer ist dir persönlich wichtig und in deinem Herzen. Wer lenkt dich immer wieder auf negative Weise ab oder zieht dich runter. Besser gepflegte persönliche Beziehungen zu einer Handvoll für dich wertvoller Menschen, als Hunderte mehr oder weniger bekannte Gesichter auf zig Social-Media-Kanälen, zu denen du kaum eine Verbindung hast.

Du bist, was du isst

Wenn möglich, bevorzuge Essen, dass dich mit allem versorgt, dass dein Körper und Geist benötigt, um wach, fit und konzentriert zu sein. Schweres Mittagessen vor einem Meeting oder einer konzentrierten Arbeitsphase ist wenig hilfreich, denn dann ist dein Gehirn eher noch mit dem Verdauen beschäftigt als sich auf deine Aufgabe zu konzentrieren. Bunte Limonaden und viel Kaffee können dir zwar kurzzeitig einen Kick verschaffen, aber dein Körper, und vor allem dein Gehirn sind dankbarer für Wasser, denn sie bestehen zu einem großen Teil daraus. Prüfe, z. B. Heißhunger-Attacken, ob nicht auch erstmal ein großes Glas Wasser hilft. Hast du Kopfschmerzen und sind sogar die Augen schon trocken, dann hinterfrage, wie viel Wasser du heute schon getrunken hast? Wahrscheinlich zu wenig. Bevor du zu Tabletten und Augentropfen greifst, trinke innerhalb von 30 Minuten 1 Liter stilles Wasser, lüfte den Raum, in dem du arbeitest und mache dabei ein paar einfach Dehnübungen für die Schultern und den Nacken.

Es gibt noch jede Menge mehr Tipps, wie du dich der heutigen Informationsflut stellen und trotzdem gesund und stressfrei deine Ziele verfolgen kannst. Fange klein und mit einzelnen Änderungen an. Alles auf einmal zu wollen, sorgt nur für das Gegenteil. Wir wünschen dir, dass du deine Ziele erreichst und ein selbstbestimmtes Leben führst ?

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Datum

15. Oktober 2020

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