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Vom Fotochaos zur Bilderwand

Vom Fotochaos zur Bilderwand

Kennst du das auch?

  • Diese eine, ganz besondere Foto auf dem Smartphone unter den hunderten anderen nicht finden können?
  • Kisten voller alter Familien Fotos im Keller haben?
  • Wertvolle Urlaubserinnerungen sind in Schubladen verschwunden?
  • Das Sichten und Sortieren vor sich herschieben, bis „Wenn man mal Zeit hat.“ und es doch nicht auf die Reihe kriegen?

Mit den folgenden Tipps wollen wir dir helfen, den Schweinehund zu überwinden und deine wertvollen Erinnerungen richtig aufzubewahren und würdig sichtbar zu machen.

 

Chaos ordnen - Übersicht verschaffen

Struktur und Ordnung sind wichtig, um Zeit beim Erstellen von Fotobüchern, Diashows oder Rückblicken zu sparen und einzelne Bilder gezielt wiederfinden zu können.

Fotoalben, Ordner und Fotoboxen mit Register

Ein klassischer Weg, analoge Fotos zu ordnen und aufzubewahren sind Fotoalben, die du in unendlichen Formen und Varianten erhältst. Möchtest du deine Fotos nicht einkleben oder hast du eine größere Menge, dann sind Ordner mit Klarsichthüllen für Fotos oder Fotoboxen besser geeignet. Für beides gibt es Register, die du individuell für deine Bedürfnisse beschriften kannst. So hast du deine eigene Struktur und deine wunderbaren Fotos sind schnell zu finden.

Für digitale Bilder bieten sich viele Möglichkeiten, schnell und einfach Ordnung zu schaffen:

Ordnerstruktur

Eine wichtige Grundlage, um umfangreiche Bilddatenbanken im Griff zu behalten, ist eine übersichtliche Ordnerstruktur. Vor allem, wenn mehrere Personen dort Daten speichern. Eine beliebte Möglichkeit ist, Ordner mit Jahreszahlen und die zugehörigen Unterordnern mit Datum und Ereignis zu benennen. Diese Unterordner kannst du dann, unter Windows, nach „Ordner“ oder „Monat“ anordnen.

Verschlagwortung

Schlagworte, Dateinamen und Tags sind sehr hilfreich, um den Überblick über eine große Menge von Fotos zu behalten.
Dateinamen mit Datum und einem aussagekräftigen Begriff zum Hauptmotiv sind eine gute Basis. Wenn du Bilder an vielen verschiedenen Orten aufnimmst, ist der Zusatz des jeweiligen Ortes auch nützlich. Das Datum im Dateinamen sorgt zudem für eine chronologische Reihenfolge.
Auf Umlaute, Sonder- und Leerzeichen solltest du bei den Ordner- und Dateinamen verzichten, da diese für Kompatibilitätsprobleme führen können.
Achte darauf, dass der gesamte Verzeichnispfad nicht zu lang und somit die Ordner- und Dateinamen so kurz wie möglich gehalten werden. Sind diese zu lang, kann es zu Schwierigkeiten beim Kopieren, Sichern und Löschen kommen.
Gratisprogramme können dich durch Automatismen wie Stapelverarbeitung beim Umbenennen von Bildern unterstützen.
Stichworte helfen ebenfalls beim Wiederfinden deiner Fotos. Bei den „Eigenschaften > Details“ einer Datei kannst du viele Angaben hinterlegen, um später nach Ihnen suchen zu können.

Software – kostenlose Tools

Es gibt viele kostenlose Tools, die dir helfen, deine Bilder zu sortieren und zu bearbeiten. Zudem bringen sie etliche Spezialfunktionen mit. So kannst du mit ihnen z.B. Diashow erstellen, Metadaten entfernen oder Bild-Collagen erstellen.
Die Verwendung von Bildverwaltungstools helfen vor allem, Dubletten zu vermeiden. So sparst du Speicherplatz und behältst die Übersicht. Mittels „Alben“ oder „Sammlungen“ kannst du ein und dasselbe Bild in verschiedenen Projekten benutzen, ob für ein Fotobuch oder eine Präsentation.

 

Schöne und aussagekräftige Bilder herausfiltern

Um ein konsequentes Aussortieren kommst auch du wahrscheinlich nicht herum, wenn sich bei dir unzählig Fotos angesammelt haben. Nachfolgend eine kleine Liste, welche Fotos zuerst wegkönnen:

  • Doppelte Bilder
  • Bilder mit störendem Inhalt
  • Unscharfe Bilder
  • Stark über- oder unterbelichtete Fotos
  • Geschlossene Augen bei Portraits


Hast du das erledigt, schaust du bewusst nach Fotos in guter Qualität. Dadurch fallen wieder etliche andere Fotos weg. Im nächsten Durchgang achtest du verstärkt auf Feinheiten. Jetzt fliegen auch Bilder mit sehr ähnlichen Motiven.
Grundsätzlich solltest du keine Bilder wegwerfen, die du magst, auch wenn Sie vielleicht nicht perfekt sind. Besonders durch das Unperfekte entstehen manchmal sehr schöne Aufnahmen und Erinnerungen.

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Hier ein liebevolle und wertschätzende Idee von Nici, auf mama♥abba.de die uns sehr gefallen hat, um aus den Bildern eines Jahres die schönsten und wichtigsten auszuwählen:

… Zu Beginn eines neuen Jahres blicken wir gerne auf das vergangene zurück und denken bewusst an Zeiten und Erlebnisse, für die wir dankbar sind. Auf dem Boden liegt ein Kreis mit den zwölf Monaten und viele Fotos aus dem alten Jahr. Nacheinander sucht sich je ein Familienmitglied ein Foto aus, das wir gemeinsam anschauen. Was ist auf dem Bild zu sehen? Ist es im Sommerurlaub oder beim Skifahren entstanden? War es ein Kindergeburtstag oder ein Basketballspiel? Für wen von uns war das ein ganz besonderer Moment? Was wollen wir unbedingt wieder erleben? Und aus welchem Monat stammt das Bild? Ist die Frage beantwortet, wird das Foto an die entsprechende Stelle im Jahreskreis gelegt und der Nächste sucht sich ein weiteres Bild aus. …

 

Aber was machst du jetzt mit deinen schönsten Bildern?

 

Fotos drucken

Unterdessen gibt es viele Self-Service- und Online-Anbieter, die dir helfen, deine Fotos kostenpflichtig auf die unterschiedlichsten Medien zu drucken:

  • Klassische Fotoabzüge
  • Poster und Plakate
  • Leinwanddrucke auf Canvas
  • Accessoires, wie -Shirts, Tassen, Kissen, Mauspads
  • und vieles mehr …

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Wenn du deine Fotos selbst mit deinem Drucker zu Hause ausdrucken möchtest, hier ein paar Tipps:

Die richtige Auflösung und den richtigen Farbraum wählen

Für einen scharfen Druck reichen in der Regel 300 dpi völlig aus.
Kameras und Smartphones nehmen Fotos in RGB auf. Viele Drucker arbeiten aber im kleineren Farbraum CMYK. Dadurch kann es zu Farbabweichungen kommen. Der Vorteil ist, dass die Farben feiner abgestuft und natürlicher dargestellt werden. Wer es genau wissen will, kann einzelne Farbräume in 3D auf der Website iccview.de vergleichen. Hier erkennst du, welche Farben in welchem Farbraum dargestellt werden und welche eventuell wegbrechen.

Der richtige Drucker und die richtige Tinte für deinen Fotodruck

Tintenstrahldrucker eignen sich am besten für den Fotodruck. Mit, für deinen Drucker passende Foto-Tinten kannst du das Druckergebnis verbessern, da sie intensiver als die Standard-Tinten sind.

Das richtige Fotopapier wählen

Das gewählte Papier muss grundsätzlich zu deinem Drucker passen. Achte beim Kauf auf die Kennzeichnung „Für Tintenstrahldrucker geeignet". Mit unterschiedlichen Foto-Papieren kannst du verschiedene Ergebnisse erzielen. Leicht unscharfe Bilder lassen sich mit Seidenglanz-Papier kaschieren. Matte Oberflächen verstärken den Kontrast und sind optimal für Schwarz-Weiß-Bilder. Körnige Oberflächen minimieren das Rauschen.

Die richtigen Druckeinstellungen

Wähle am Drucker den höchstmöglichen dpi-Wert aus. Verwendest du normales Papier, musst du nichts ändern. Ansonsten wähle „Foto-Papier“ aus, damit weniger Tinte verwendet wird. Für Schwarz-Weiß-Bilder behalte den normalen Farbmodus, da die Graustufen-Option den Farbraum häufig zu stark einschränkt.

 

Bilder präsentieren

Um Fotos zu präsentieren, gibt es wahrscheinlich so viele Möglichkeiten wie es Menschen auf diesem Planeten gibt. So individuell wie du sollte auch deine ganz persönliche Lösung sein. Hier ein paar Vorschläge mit dem Klassiker für Fotos, Bilder, Plakate und Leinwände – dem Bilderrahmen:

Einzelner Bilderrahmen

Um für deine Bilder den jeweils passenden Rahmen zu finden, beantworte dir folgende Fragen:

  • Passt der Rahmen zum Motiv?
  • Auf welchem Hintergrund hängt das Bild?
  • Passen Farbe und Struktur zu vorhanden im Raum?
  • Soll der Rahmen das Bild unauffällig stützen oder ein eigenes Schmuckelement sein?
  • Welche Farbe im Bild wird durch den Rahmen widergespiegelt?
  • Braucht das Motiv ein Passepartout zur Entfaltung?
  • Möchtest du ein farbiges Passepartout, um einen weiteren Akzent zu setzen oder den Fokus stärker auf das Motiv zu ziehen und Tiefe zu erzeugen?

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Bilderrahmen zum Aufstellen

Möchtest du das Portrait deines Lieblingsmenschen in deiner Nähe haben, dann suche dir einen stilvollen Bilderrahmen zum Aufstellen, z.B. auf dem Schreibtisch, dem Kamin, dem Sideboard oder Nachttisch.

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Highlight als Plakat

Eindrucksvoll zeigst du dein Lieblingsbild in Plakatgrößen. Wenn du den Platz hast, lass es ruhig krachen. Betonen kannst du den opulenten Eindruck je nach Wunsch und Stil zusätzlich mit einem auffälligen Bilderrahmen. Zeitloser rückt ein schlichter Posterrahmen, z. B. aus Aluminium, dein Motiv in den Vordergrund.

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Bilder auf Leinwand

Du kannst deine Fotos auf eine Canvas-Leinwand drucken lassen und in einem klassischen Schattenfugenrahmen präsentieren. Wahlweise kannst du dein Keilrahmenbild in einen Bilderrahmen mit hohem Profil schrauben.

Galerie/Bilderserie

Magst du keine Auswahl für ein einzelnes Bild treffen und hast dir mehrere Fotos ausgesucht, dann hast du mindestens zwei Möglichkeiten. Entweder wählst du einen Bilderrahmen für mehrere Fotos mit passendem Passepartout, in dessen Ausschnitte du deine Fotos einfügst.

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Variante Zwei benötigt etwas mehr Platz, ist aber umso eindrucksvoller. Ordne mehrere Bilderrahmen mit den einzelnen Fotos an einer Wand an. In unserem Blog-Artikel „Petersburger Hängung“ zeigen wir dir verschieden Möglichkeiten.

Bilderwand

Hast du schon mal über eine ganze Bilderwand, eventuell in Kombination mit einem Wandspiegel, nachgedacht? Hier sind dir keine Grenzen gesetzt, solange du ein paar Regeln einhältst:

  • Sammle zuerst alle deine Lieblingsstücke zusammen: Fotos, Drucke, Illustrationen, kleine Objekte, schöne Teller, alte Spiegel, Medaillen – was immer du immer präsent haben möchtest.
  • Farben und Muster sollten zu deinem Einrichtungsstil passen
  • Neutrale Farben kommen besser vor farbigen Wandfarben, farbenfrohe Zusammenstellungen strahlen auf dezentem oder neutralem Hintergrund.
  • Rahmen sollten einen zur Sammlung passenden Stil haben.
  • Probiere die Anordnung der einzelnen Stücke auf dem Fußboden, auf dem du vorher die Größe der zur Verfügung stehenden Wandfläche abgeklebt hast.
  • Ordne die Objekte ausgehend vom deinem gewünschten Highlight-Stück, meist das größte, eindrucksvollste.
  • Beziehe, wenn du magst, am Boden vor deiner Bilderwand stehende Objekte bei deinem Arrangement mit ein.
  • Mache Fotos von den verschiedenen Anordnungen und vergleiche diese bis du zufrieden bist.
  • Schneide aus Pack- oder Zeitungspapier die Größen der Rahmen und Objekte aus, befestige diese an der vorgesehenen Stelle an der Wand und markiere darauf die Bohrlöcher. Jetzt kannst du die Bohrungen vornehmen und mit den passenden Dübeln und Schrauben versehen, Bilder aufhängen (Wasserwaage verwenden) und fertig ist deine Bilderwand.

 

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Wir wünschen dir viel Freude mit deinen Bildern und Erinnerungen. Mehr Inspiration findest du in unseren Ideenwelten.

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Datum

2. April 2020

Kategorien

Magazin

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