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Informationen zu unseren Glasarten


Wir bieten dir fünf Varianten, deinen Rahmen mit Gläsern oder auch ohne Glas auszustatten. Nachfolgend erläutern wir dir die Vor- und Nachteile der einzelnen Glas-/Spiegelarten.

In unserem Video siehst du unsere verschiedenen Glasarten perfekt anhand von bewegten Bildern. Ein Bruchtest darf natürlich auch nicht fehlen. Sei gespannt und lass dich überraschen, wer unser Sieger ist.

Normalglas

Das handelsüblichste Glas bei Bilderrahmen ist das Normalglas. Teilweise wird dies auch als Klarglas bezeichnet.

Heutzutage verwenden viele Bilderrahmenhersteller unter dem Begriff Normalglas ein sogenanntes Floatglas. Dies ist im Vergleich zum klassischen Normalglas höherwertiger, da es durch ein moderneres Herstellungsverfahren nicht zu Luft- und Materialeinschlüssen kommt. Das Glas hat einen geringen Preis und ist nicht kratzempfindlich. Nachteilig wirken sich die unerwünschten Reflexionen bei direkter Sonneneinstrahlung aus. Gleichzeitig besitzt Glas im Vergleich zu Kunstglas eine erhöhte Bruchgefahr. 

+ günstiger Preis

+ nicht kratzempfindlich

starke Reflexionen

erhöhte Bruchgefahr

Antireflexglas

Antireflexglas, auch Mattglas genannt, ist auf einer Seite durch Microätzung bearbeitet, um Spiegelungen und unerwünschte Reflexionen zu reduzieren. Es ist deshalb optimal für helle Räume geeignet. Mit Antireflexglas kann ein Bild aus jeder Richtung des Raumes ohne Einschränkung betrachtet werden. 

Möchtest du ein Passepartout verwenden? Dann beachte bitte, dass das Antireflexglas unter Umständen seine Transparenz verliert und milchig erscheint.

+ reduziert unerwünschte Reflexionen & Spiegelungen → optimal für helle Räume

+ Bild aus jeder Richtung uneingeschränkt betrachtbar

bei einem zusätzlichen Passepartout kann das Glas seine Transparenz verlieren und milchig erscheinen

Kunstglas

Wenn Menschen den Begriff „Kunstglas“ hören kommt vielen in den Sinn es sei minderwertig oder ähnliches. Dabei ist das Gegenteil der Fall: Acrylglas ist hochtransparent und hat eine sehr gute Oberflächenqualität mit UV-Schutz. Ein weiterer Vorteil von Kunstglas ist sein extrem leichtes Gewicht und seine Bruchsicherheit besonders beim Versand. Allerdings gibt es auch Nachteile, wie die statische Aufladung und die Kratzempfindlichkeit. Zeichnungen mit Kohle oder Pastellkreiden sollten also wegen der statischen Ladung nicht mit dieser Glasart eingerahmt werden.

Das Acrylglas ist beidseitig mit einer Schutzfolie ausgestattet, die vor Gebrauch entfernt werden muss.

+ hochtransparent

+ sehr gute Oberflächenqualität mit UV-Schutz

+ extrem leichtes Gewicht

+ Bruchsicherheit

kratzempfindlich

statische Aufladung → nicht für Kohle-/ Pastellkreidezeichnungen geeignet

Museumsglas

Museumsglas ist der Ferrari unter den Glasarten. Es handelt sich hierbei um ein speziell beschichtetes UV-Glas, welches nahezu unsichtbar ist. Museumsglas überzeugt durch eine kristallklare Farbübertragung und sorgt für strahlende Farben und Kontraste. Nebenbei reduziert es unerwünschte Reflexionen fast vollständig. Es gibt verschiedene Arten von Museumsglas. Hauptsächlich unterscheiden sie sich in Ihrem UV-Schutz. Das von uns verwendete Ultra Vue UV70 Glas filtert bis zu 70% der UV-Strahlung. Dies bietet Ihrem Bild einen optimalen Schutz.

 

Wie der Name bereits verrät findet das Museumsglas häufig in Museen Anwendung um alte, wertvolle Bilder und Gemälde besonders vor dem Ausbleichen aber auch vor Beschädigungen durch die Besucher zu schützen. Heute ist die Herstellung so optimiert worden, dass die Kosten nun auch für Privatpersonen tragbar sind und seine eigenen wertvollen Erinnerungen optimal schützen kann.

+ hoher UV-Schutz

+ kristallklare Farbübertragung

+ reduziert unerwünschte Reflexionen fast vollständig

Preisintensiver

Spiegelglas

Zur Herstellung von Spiegeln wird oft Floatglas verwendet, auf welches eine dünne, reflektierende Silberschicht aufgetragen wird. Um diese empfindliche Schicht zu schützen, werden mehrere Lackschichten aufgetragen und fertig ist der Spiegel.

Ohne Glas

Bilderrahmen ohne Glas mit Rückwand lassen sich wunderbar verwenden, wenn das zu rahmende Bild kein Glas aber eine Möglichkeit zum Befestigen im Rahmen und zum Aufhängen benötigt. Wenn z. B. deine Leinwand keine eigene Aufhängung mitbringt, sorgt die mitgelieferte Rückwand für Halt im Bilderrahmen und bringt Aufhängungen für Hoch- und Querformat gleich mit. Wenn du dir mit der Rahmenhöhe nicht sicher bist, beraten wir dich gern.

Leerrahmen

„Leerrahmen“ bedeutet, du erhältst einen komplett leeren Rahmen ohne Glas, Rückwand, Befestigung und Aufhängung. Häufig findet ein leerer Rahmen Verwendung bei auf Keilrahmen gespannte Leinwände oder Ölgemälden, aber auch als sogenannter „Hochzeitsrahmen“ für Fotos.